Allgemeines

Allgemeines zum fliegen lernen

Segelfliegen - ein außergewöhnlicher Sport für jedermann!


Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit selbst. Seit über hundert Jahren gelingt es nun dem Menschen, sich zumindest zeitweise von der Erde zu erheben und duch die Lüfte zu gleiten.
Bei der Vielzahl der Varianten gehört der Segelflug zu den schönsten und elegantesten Arten abzuheben. In Deutschland - dem Geburtsland des Segelfluges - ist dieser Sport weit verbreitet und Flugplätze und Segelfluggelände sind so dicht gesät wie in keinem anderen Land.

Die typische Pilotin / Der typische Pilot

existiert nicht!

Vom Arbeiter zum Akademiker, ob Frau oder Mann, alt oder jung: Jeder kann Segelfliegen lernen.

Das Mindestalter bei Beginn der Ausbildung ist 14 Jahre. Nach oben sind keine Altersgrenzen vorhanden, sofern die gesundheitliche Situation es zulässt.
Es gibt viele Quereinsteiger, die schon zu Jugendzeiten geflogen sind oder es gerne getan hätten. Beim Fliegen ist es nie zu spät, die Herausforderung anzunehmen und sich einen Jugendtraum zu erfüllen!
Wer den sportlichen Wettkampf sucht, kann im Rahmen von Streckenflugwettbewerben auf nationaler und internationaler Ebene aktiv sein. Auf der anderen Seite dient der Sport dem, der lediglich Entspannung sucht und die Schönheit der Fliegerei genießen will.

Segelfliegen lernen

Es gibt prinzipiell zwei Arten, wie ihr fliegen lernen könnt.

In kommerziellen Flugschulen wird man in einem recht kurzen Zeitraum in mehreren Wochen zusammenhängend ausgebildet. Vorteil ist die Zeitersparnis, Nachteil sind die nicht unerheblichen Kosten.
Weit verbreitet ist die Schulung in den Vereinen, wo ehrenamtliche Fluglehrer in der Regel an Wochenenden den Flugschülern aus dem Verein das Fliegen beibringen. Die Kosten werden in vielen Vereinen nach der Formel "Sockelbetrag plus Start- und Fluggebühren minus Arbeitsleistung" berechnet.

In der Flugsportvereinigung Mellrichstadt gibt es einen Pauschaltarif, ähnlich einer Flatrate für das Internet.

Tauglichkeit

Fast jeder kann fliegen

Prinzipiell darf ein Pilot oder ein Flugschüler keine schweren Erkrankungen haben.

Dies muss anhand eines "fliegerärztlichen Tauglichkeitszeugnisses" von einem Arzt mit flugmedizinischer Zusatzbezeichnung in vorgeschriebenen Abständen bestätigt werden.

Die gesundheitlichen Anforderungen an einen Privatpiloten liegen aber weit unter denen eines Berufspiloten. Man braucht als Normalgesunder keine Bange haben, weil man z. B. eine Brille trägt. Dennoch spielt die Sehkraft eine zentrale Rolle bei der Tauglichkeit. Sie darf gewisse Grenzen nicht unterschreiten.

WICHTIG: Wenn ihr einmal bei uns reinschnuppern wollt, braucht ihr am Anfang erst einmal kein Tauglichkeitszeugnis. Wollt Ihr aber die Flugausbildung fortsetzen, ist es Bedingung.
Glaubt aber auf keinen Fall: "Ich habe dies und jenes, da darf man wahrscheinlich eh nicht fliegen".

Das Tauglichkeitszeugnis ist ein individuelles Gutachten, ein Fliegerarzt entscheidet im Einzelfall!

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